Frauen und Bier? Natürlich!

23.10.2010 von Rhanerbräu

Das Vorurteil, Bier mache dick und verursache einen Bauch, muß endlich einmal vom Tisch, meint Stefanie Plößl, Ehefrau von Brauereibesitzer Alois Plößl.

"Ich trinke gerne Bier und möchte Frauen davon überzeugen, dass nicht das Bier dick macht, sondern falsches, ungesundes Essen! Treffe ich mich mit Freundinnen oder Bekannten, werde ich von einigen, die einen Wein oder einen Cocktail trinken, immer wieder gefragt, wie ich meine Figur halten kann und trotzdem Bier trinke. 

Ich kann ihnen nur raten: Trinkt lieber ein süffiges und bekömmliches Bier. Denn  Bier hat weit weniger Kalorien als Wein, Fruchtsäfte, Cola, Limos und vor allem deutlich weniger als Cocktailgetränke oder Schnaps. Auch die positive Auswirkung von Bier (selbstverständlich in Maßen getrunken) auf die Gesundheit muss in unserer Gesellschaft noch viel bekannter werden. Schließlich ist Bier ein Bayrisches Kulturgut."

 

Als Facharzt für Naturheilverfahren, Pressesprecher und Experte einer gesunden Lebensweise „Wellness“, erklärt Dr. Hans-Peter Legal mit Recht , dass jener „göttliche Gerstensaft“, als Isotonisches Getränk, reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelemente, Xanthohumol usw. einen guten prophylaktischen und therapeutischen Effekt bei verschiedenen Erkrankungen bedeutet. Nachweislich werden bei moderatem, täglichem Genuss, weniger Herzinfarkte, Schlaganfälle, Osteoporose, Herz-, Kreislaufleiden, Hautproblemen und psychischen Störungen verzeichnet. Das haben zahlreiche Experten/Wissenschaftler, weltweit in unzähligen Studien bewiesen. Und nebenbei wird auch das Bindegewebe gestrafft, was für uns Frauen doch wichtig ist. 

Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag zu „Bier und Wellness“

 

Stefanie Plößl:

Ich trinke ein feines Pils abends in geselliger Runde, eine spritzige Leichte Weisse mittags zum guten Braten, unser bekömmliches, süffiges Helles passt zum italienischen Essen genauso gut wie zur regionalen Hausmannskost und zur ASIA-Küche. Oft bevorzuge ich dazu auch unser 1283 Hell, das als Vollbier etwas leichter ist als unser Export Hell.

Unsere anderen Rhaner Spezialitäten wie Kellerbier, Traditions-/ oder Panduren-Weißbier, Dunkel und Festbier genieße ich zwischendurch als Abwechslung.

Tipp:

Ein frisches Helles zum saftigen Rindersteak ist mir lieber als ein klassischer Rotwein, der aufgrund seines wesentlich höheren Alkoholgehalts immer beschwert. Probieren Sie doch auch zum Fisch einmal unser feines, herbes Pils…

Bier auf dem Weg zum „gesunden“ Kultgetränk

Bier hat sich durch die Jahrhunderte als wahrer „Tausendsassa“ im Rahmen der Heilkunde bewährt. In der modernen Medizin besteht kein Zweifel, dass sich mäßiger Biergenuss positiv auswirkt auf Stress, Herzkrankheiten, Schlaganfall, Krebs, Nierensteine, Raucherbeine, Arteriosklerose usw.

Reinheit des Bieres:

  • Negative Inhaltsstoffe sind in Bier nicht nachweisbar; 
  • Bier enthält keine Krankheitserreger;
  • weniger Zucker als Wein und Limonaden;
  • weniger Kalorien als Apfelsaft, Milch, Wein oder Limo/ Cola. 
  • Bier macht nicht dick und verursacht keinen Bauch!
    (
    Meistens ist doch das falsche Essen und die mangelnde Bewegung schuld am dicken Bauch!) 

Inhaltsstoffe des Bieres:

Bier besteht zum größten Teil aus Wasser. Daher ist die verwendete Wasserqualität von großer Bedeutung für den Geschmack eines guten Bieres. Wasser liefert unter anderem Kalium und Magnesium.

Gerste enthält Aminosäuren, Zink und Selen sowie ungesättigte Fettsäuren.

Die ätherischen Öle im Hopfen wirken beruhigend.

Hefe enthält Vitamin B, beugt Osteoporose vor, stärkt das Herz und strafft das Bindegewebe.

Bier als ausgewogenes, gesundes Nahrungsmittel enthält hohe Anteile wichtiger Vitamine, ist ein idealer Lieferant von Mineralstoffen, Faserstoffen, Eiweiß und Kohlenhydraten, enthält kein Fett, kein Cholesterin und keinen freien Zucker.

Wichtig für den Menschen sind Antioxydantien, die auch im Bier enthalten sind.

Ein Liter Bier enthält so viel Folsäure (wichtig zum Abbau von Homocystein) wie 300g Tomaten, 150g Kartoffeln, 1l Milch oder 50g Brokkoli. Bier hat also einen festen Platz als Folsäurespender. Dieser Schutz gegen zu hohe Homocysteinwerte ergibt sich bei einem mäßigen, aber regelmäßigen Bierkonsum von über 4l/ Woche bzw. 0,5-1l pro Tag. Die positive Wirkung des Folsäuregehalts von  Bier ist wissenschaftlich eindeutig erwiesen.

WICHTIG ist der regelmäßige, maßvolle Bierkonsum, und nicht ein Vollrausch 1 x im Monat.

Bier ist unter den Getränken das Nützlichste, unter den Arzneien das Schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das Angenehmste!

(Alte Brauerweisheit)

 

Quelle: Prof. Dr. Manfred Walzl, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie.

Zurück